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In Zeiten des Lockdowns: Verbessert sportliche Aktivität unsere Stimmung?

In einer kürzlich veröffentlichten Studie von Brand, Timme & Nosrat (2020) [1] wurde der Zusammenhang von "Exercise Frequency" und subjektivem Wohlbefinden während der Covid-19 Pandemie unter die Lupe genommen. Dafür nahmen über 13500 Personen aus 18 Ländern an einer Online-Umfrage teil. Es wurde untersucht, ob sich die Häufigkeit der sportlichen Aktivität vor und während des ersten Lockdowns auf die Stimmung während der Pandemie auswirkt.

Dabei fand man heraus, dass Personen, die während der Pandemie fast jeden Tag aktiv sind, die beste Stimmung haben, unabhängig davon, ob sie vor Ausbruch der Pandemie Sport getrieben haben oder nicht!

Bei denjenigen, die zuvor inaktiv waren und ihr Sporttreiben nur geringfügig erhöht haben, konnte keine Veränderung der Stimmungslage verzeichnet werden. Wer allerdings die sportliche Aktivität während des ersten Lockdowns reduzierte, zeigte eine schlechtere Stimmungslage im Vergleich zu denen, die ähnlich aktiv oder aktiver waren. Außerdem fügen die Autoren hinzu, dass unter den gegebenen Bedingungen etwa zwei Drittel derjenigen, die vor dem Lockdown inaktiv waren eher dazu neigen, die Häufigkeit ihrer Aktivität zu steigern.

Ein gutes Indiz dafür, dass es sich lohnt, auch unter den gegebenen momentanen Einschränkungen aktiv zu bleiben oder es zu werden!

Quelle:

[1] Brand, R., Timme, S., & Nosrat, S. (2020). When pandemic hits: Exercise frequency and subjective well-being during COVID-19 pandemic. Frontiers in Psychology, 11:570567. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.570567

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